Mehrere rechte Parteien haben bei der ersten Sitzung des neugewählten EU-Parlaments für einen Eklat gesorgt. Als die Europa-Hymne ertönte, drehten die Abgeordneten dieser demonstrativ den Rücken zu. Andere EU-Parlamentarier, darunter auch die FPÖ-Delegation, blieben sitzen, anstatt sich zu erheben.
für einen Eklat gesorgt. Als die Europa-Hymne ertönte, drehten die Abgeordneten dieser demonstrativ den Rücken zu. Andere EU-Parlamentarier, darunter auch die FPÖ-Delegation, blieben sitzen, anstatt sich zu erheben.
Bei der konstituierenden Sitzung des neuen EU-Parlaments wird traditionell die bekannte Europahymne gespielt. Dabei erheben sich alle Abgeordneten. Das nutzten zahlreiche EU-Parlamentarier mehrerer rechter und rechtspopulistischer Parteien, um für einen Eklat zu sorgen.
Anstatt für die Hymne aufzustehen, blieben viele demonstrativ sitzen, darunter auch die FPÖler um Harald Vilimsky und Front-National-Chefin Marine Le Pen. Den EU-Gegnern von der englischen Partei UKIP war dies als Zeichen noch zu schwach - sie drehten dem Orchester demonstrativ den Rücken zu.
Ein Abgeordneter der italienischen Lega Nord erschien sogar von einer einer Burka verhüllt.
Die Europahymne ist eine Instrumentalversion des weltbekannten Hauptthemas "An die Freude" aus der Neunten Symphonie von Ludwig van Beethoven. Einen Text hat die Europahymne nicht.