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Red-Bull-Boss Horner muss nach Wut-Interview nachsitzen 

Christian Horner ließ seinem Ärger über die Strafversetzung von WM-Leader Max Verstappen freien Lauf. Dafür muss er nun nachsitzen.
Sebastian Klein
22.11.2021, 17:09

Die Aufregung war groß. Max Verstappen missachtete am Samstag im Qualifying für den Großen Preis von Katar doppelt die Gelbe Flagge. Wenige Stunden vor Rennstart wurde er am Sonntag von Rang zwei auf sieben zurückversetzt. Trotz Strafversetzung belegte der Niederländer hinter Rekordweltmeister Lewis Hamilton den zweiten Rang.

Der Vorsprung in der WM schmolz zwei Rennen vor Saisonende aber auf acht Punkte.

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Teamchef Christian Horner fühlte sich wegen der FIA-Strafe gegen seinen Schützling benachteiligt. Dem Briten platzte am Sonntag vor laufenden Kameras der Kragen. In einem TV-Interview äußerte er sich unflätig über jenen Streckenposten, der seiner Meinung nach zu Unrecht die Gelbe Flagge geschwenkt hatte.

Dafür wird nun auch Horner bestraft. Die FIA verdonnerte den Red-Bull-Boss zum Nachsitzen. Er muss an einem zweitätigen Seminar teilnehmen und die Regeln lernen.

Horner nimmt die Strafe hin, bot an, sich beim Streckenposten zu entschuldigen. Er habe niemanden persönlich beleidigen wollen. Zu seiner Aussage stehe er aber grundsätzlich: "Ich glaube an mein Team, ich bin ein ehrlicher Sprecher, eine emotionale Person."

Horner hatte den Mann als "Schurken-Streckenposten" bezeichnet.

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