Formel 1

Red-Bull-Boss: Klare Ansage in Richtung Schumacher

Mick Schumacher steht eine harte Saison bevor. Das merkte der Deutsche nicht nur nach seinem schweren Unfall im Qualifying von Dschidda. 
Heute Redaktion
02.04.2022, 09:31

Der Sohn von Formel-1-Ikone Michael Schumacher bestreitet das zweite Jahr in der Motorsport-"Königsklasse". Und dieses könnte zeigen, ob der 23-Jährige die Klasse hat, sich dauerhaft in der Formel 1 durchzusetzen.

Im wiedererstarkten Haas landete der Deutsche beim Saisonauftakt in Bahrain als Elfter knapp außerhalb der Punkte, konnte nach seinem schweren Crash den Großen Preis von Saudi-Arabien nicht bestreiten. Währenddessen holte sein Teamkollege Kevin Magnussen bereits zwölf Punkte, ließ Schumacher stets hinter sich. 

Bemerkenswert dabei: Der Däne kam nur zu Haas zurück, weil der russische Pilot Nikita Mazepin vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine aus dem Team geworfen wurde. Magnussen hat nur wenige Test-Kilometer mit dem VF-22 absolviert, trotzdem ist er schneller. 

Marko-Ansage an Schumacher

Deshalb hob auch Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei "RTL" den Finger. "Es ist ganz klar: Wenn Schumacher seine Karriere weiterführen und ganz an die Spitze will, dann muss er Magnussen schlagen", sprach der Grazer Klartext.

"Das ist natürlich etwas, das jungen Fahrern immer ins Haus steht. Es ist ein Bewährungsjahr, ganz klar", erklärte Marko, der selbst viele Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit jungen Fahrern aus dem Red-Bull-Nachwuchs hat. Marko hofft jedenfalls für den Deutschen, "dass der Unfall keinen Rückfall bedeutet. Aber er war ja am nächsten Tag schon wieder guter Laune." 

Die nächste Chance, den Dänen auf der Strecke zu besiegen, bietet sich bereits am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Australien. In Melbourne ist Schumacher aber noch nie gefahren. 

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