Red-Bull-Boss kritisiert "Impf-Theater" in Österreich

Helmut Marko ist kein Fan von Österreichs Impf-Politik.
Helmut Marko ist kein Fan von Österreichs Impf-Politik.GEPA
Am 4. Juli gastiert die Formel 1 in Österreich. Ob Fans zugelassen sind, hängt vom Impf-Fortschritt ab. Red-Bull-Boss Helmut Marko ist skeptisch.

Am Sonntag steigt in Imola der zweite Formel-1-Grand-Prix der Saison. Fans wird man auf den Tribünen vergeblich suchen – die Coronavirus-Pandemie hat Italien weiter fest im Griff.

Größer ist die Chance auf Zuschauer beim großen Preis von Österreich – der steigt nämlich erst am 4. Juli. Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko ist jedoch skeptisch.

Marko erhielt AstraZeneca

"Leider sind wir in Österreich im Impfen sehr schlecht", sagt der 77-Jährige im ntv-Interview. "Es fehlt uns am Impfstoff, an Struktur, an Organisation. Die letzten Worte des Kanzlers waren, dass bis Ende Mai ein Gros der Bevölkerung durchgeimpft sein wird. Sollte das der Fall sein, ist die Chance auf Zuschauer höher. Man muss die Entwicklung von Tag zu Tag abwarten."

Marko selbst hat bereits seine erste Dosis erhalten. "Ich wurde regulär in Österreich geimpft. Mit AstraZeneca. Erst galt meine Altersgruppe als gefährdet, jetzt wird sie hofiert. Das ganze ist ein derartiges Theater, es ist unglaublich", ist der PS-Experte von der Thematik genervt.

Fahrer-Duo voll geimpft

Schließlich weiß Marko, dass es auch anders ginge – siehe Großbritannien, wo Red Bull Racing seinen Sitz hat (Milton Keynes). Die meisten Mitarbeiter des Rennstalls sind bereits geimpft. "In England schreitet die Impfung unglaublich schnell voran. Die impfen 600.000 Personen pro Tag."

Die beiden Piloten Max Verstappen und Sergio Perez haben sogar schon beide Dosen erhalten, verrät Marko.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account ee Time| Akt:
Formel 1Red Bull RacingCoronavirusSpielberg

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen