Red-Bull-Boss Mateschitz: Nur noch drei Jahre Spielberg

Dietrich Mateschitz ist der reichste Österreicher.
Dietrich Mateschitz ist der reichste Österreicher.picturedesk.com
Red-Bull-Boss Didi Mateschitz will mit seinem F1-Team wieder ganz nach oben! Er klärt über die Zukunft der Bullen und auch des Österreich-GP auf.

Red Bull wurde wieder "nur" Zweiter hinter Mercedes - und hat regiert! Neben Max Verstappen wird mit Sergio Perez ab 2021 ein zweiter Top-Pilot den rot-weiß-roten Boliden steuern. Red-Bull-Boss Didi Mateschitz klärt im Laola-1-Interview auf, warum man von der Philosophie der jungen Fahrer abweicht und warum man in Spielberg keinen langfristigen Vertrag mit der Formel 1 will.

"Wir werden nächstes Jahr zwei starke Fahrer brauchen. Pérez ist von der Performance her einer der Besten und hatte noch nie eine Chance in einem Auto wie unserem. Er hat sich diese Chance verdient. Unser Ziel war, das zweite Cockpit bestmöglich zu besetzen – und zwar ausschließlich nach Performance", erklärt der 76-Jährige.

Dass der bisherige zweite Pilot Alex Albon nur wegen thailändischer Geschäftspartner im Auto saß (Albon ist halb Brite, halb Thai) wischt Mateschitz vom Tisch: "Das ist eine Erfindung von manchen Leuten!"

Auch die mexikanischen Sponsoren von Neuzugang Checo Perez lassen ihn kalt: "Ich weiß nicht einmal, wen er alles hat. Das gab keinen Ausschlag. Wenn er Sponsoren mitbringt, ist uns das willkommen, denn es ist keine Mitgift für ein Cockpit, sondern ein Bonus für das Team."

Nur noch drei Jahre Spielberg?

Beim Thema Finanzen klärt der Red-Bull-Chef auch über die Zukunft des Grand Prix von Österreich in Spielberg auf, die Strecke gehört ebenso zum Red-Bull-Imperium: "Das Projekt Spielberg kam gut durch die schwierige Corona-Zeit."

Allerdings will sich der Getränkekonzern nicht länger binden: "Drei Jahre haben wir Vertrag. Wir wollten uns nicht länger binden, weil man abwarten muss, wie die Zukunft aussehen wird – in der Formel 1, in der Wirtschaft, in der Welt."

2021 steigt der Österreich-Grand-Prix am 4. Juli und ist einer von 23 im Rekord-Kalender, denn so viele Rennen gab es noch nie in einem Jahr - hier gibt's das volle Programm für euch!

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