Red-Bull-Boss verrät, wie es Verstappen jetzt geht

Helmut Marko, Max Verstappen
Helmut Marko, Max Verstappenimago images / HochZwei
Red-Bull-Pilot Max Verstappen crashte beim Formel-1-Rennen in Silverstone mit 51 g in die Reifenstapel, musste ins Spital. Wie geht es ihm jetzt?

In der ersten Runde des Grand Prix in England lieferten sich Verstappen und Champion Lewis Hamilton ein knallhartes Duell. Der Mercedes-Pilot berührte den Red-Bull-Boliden, Verstappen verlor die Kontrolle und flog ab. Mit der Wucht von 51 g krachte er in die Streckenbegrenzung, war danach sichtlich benommen.

Verstappen wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, dürfte aber ohne gröberen Blessuren davon gekommen sein. "Es geht ihm erstaunlich gut", verrät Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko. "Was wir gedacht haben ist, dass er völlig steif sein wird von diesem unglaublichen Aufprall, aber er hat ein bisschen Nackenschmerzen, ansonsten ist alles okay." Verstappen wurde noch in der Nacht aus der Klinik in Coventry entlassen. Zur Sicherheit habe sein Vater Jos "mit ihm in einem Hotel die Nacht verbracht".

Hamilton jubelte am Sonntag über seinen achten Heimsieg in England, seinen 99. Grand-Prix-Erfolg – trotz einer 10-Sekunden-Strafe für seine Aktion gegen Verstappen. In der WM verkürzte er den Rückstand auf den Niederländer auf acht Punkte. War seine Strafe zu gering? Red-Bull-Teamchef Christian Horner etwa meint: "Wenn du gewinnst, dann ist das keine Strafe."

FIA-Rennchef Michael Masi kontert die Kritik: "Eine der wichtigsten Säulen in der Bewertung solcher Situationen ist, dass die Kommissare die Konsequenzen eines Unfalls nicht zu bewerten haben." Die Stewards bewerten zwar den Zwischenfall und die Handlungen, die dazu geführt haben, "aber nicht das, was danach als Folge des Zwischenfalls passiert." Masi stellt klar: "Die FIA, die Formel 1 und auch die Teamchefs waren in diesem Punkt immer sehr klar und einig."

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