Paukenschlag in F1

Red Bull schafft FIA-Test nicht – jetzt spricht Marko

Ein Rückschlag für Red Bull. Das Weltmeister-Team hat einen FIA-Test nicht bestanden, trotzdem ist Red-Bull-Berater Helmut Marko keineswegs besorgt. 
Sport Heute
05.01.2024, 21:36
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

In den letzten Tagen sorgte ein Bericht aus Italien für Aufsehen. Der italienische Ableger von "Motorsport.com" berichtete nämlich, dass der RB20, der Bullen-Bolide für die kommende Formel-1-Saison, durch den ersten Crashtest des Motorsport-Weltverbandes FIA gerasselt ist. Bei dem Test in Großbritannien soll es ein "schwerwiegendes Problem" mit der Nase des neuen Red-Bull-Autos gegeben haben. Deshalb sei die Zulassung für das neue Bullen-Gefährt im ersten Anlauf nicht erteilt worden. 

Müssen sich die Fans von Dreifach-Weltmeister Max Verstappen nun Sorgen machen? Droht dem amtierenden Konstrukteursweltmeister und dominierenden Rennstall der letzten zwei Saisonen gar ein Flop-Jahr? Davon ist eher nicht auszugehen, auch wenn Red Bull nun nachbessern muss.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Marko bleibt gelassen

Der Red-Bull-Berater Helmut Marko, dessen Vertrag mit dem Dosen-Konzern am Freitag offiziell für drei Jahre verlängert wurde, gab sich gegenüber "F1 Insider" gelassen, bestritt die Meldungen gar nicht. "Lächerlich. Wenn wir den ersten Crashtest bestanden hätten, gäbe es ein Problem. Dann hätten wir nämlich einen schlechten Job gemacht", so der 80-jährige Grazer. Was Marko damit meint: Das Weltmeister-Team geht ans Limit – auch bei der Konstruktion des neuen Autos. 

Adrian Newey, der Chef-Designer der Bullen, muss jedenfalls noch einmal ans Zeichenbrett und nachbessern. Den Meldungen zufolge wolle der Rennstall nun eine weitere Schicht Carbon an der Frontpartie auftragen und so im zweiten Anlauf den Test bestehen. Allerdings bedeutet das auch mehr Gewicht, das Newey scheinbar einsparen wollte.

Über ähnliche Crashtest-Probleme der Konkurrenz-Teams Ferrari, Mercedes oder McLaren ist nichts bekannt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.01.2024, 21:36