Formel 1

Red Bull stichelt: "Die Jungen müssen sich schämen"

Max Verstappen und Red Bull dominieren die Formel 1. Helmut Marko stichelt gegen die Konkurrenz. 
Martin Huber
19.06.2023, 08:15
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Max Verstappen knackte in Kanada beim Grand Prix in Montreal gleich zwei Bestmarken.

Für Red Bull holte der Doppel-Weltmeister den 100. Sieg in der Formel 1. Mit seinem sechsten Saisonsieg feierte er den 41. Karriereerfolg seiner Karriere und zog mit der verstorbenen Legende Ayrton Senna gleich.

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"Die 41 Siege des Brasilianers waren nie ein Ziel von mir. Genau so wenig wie weitere WM-Titel. Als ich 2021 erstmals Champion wurde, hatten sich eigentlich alle Träume von mir schon erfüllt. Jetzt kommen eben die Zugaben", sagte der Holländer.

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko erinnerte in der Stunde des Triumphes an Red-Bull-Gründer Didi Mateschitz. "Schade, dass er das nicht mehr miterleben konnte", sagte Marko über den 2022 verstorbenen Red-Bull-Gründer, der einst das Jaguar-Team gekauft und nach seinen Vorstellungen umgestaltet hatte.

Red Bull hatte 2005 seine erste Saison in der Formel 1 bestritten, der erste Sieg gelang durch Sebastian Vettel 2009 in Shanghai. "Das war damals ein großes Risiko. Unsere Erwartungen waren, dass wir vielleicht einen Grand Prix gewinnen."

In dieser Saison hat der Austro-Rennstall weiter eine weiße Weste und alle acht Saisonrennen gewonnen. Max Verstappen siegte sechs Mal, zuletzt feierte er drei Start-Ziel-Siege. Sergio Perez gewann die restlichen zwei Rennen. 

Marko sagte zum "Blick": "Irgendwie müssen sich die Jungen schämen. Die beiden Einzigen, die Verstappen etwas am Nerv kitzeln können, sind zusammen über 80 Jahre alt: Fernando Alonso und Lewis Hamilton."