Regen dominiert die kommenden Tage im Südwesten

Bild: Heute.at

Das Land ist in den kommenden Tagen wettermäßig gespalten. Während es im Osten ab Donnerstag zu Temperaturen bis zu 30 Grad kommen kann, dominiert im Südwesten vor allem der Regen. Schuld daran ist laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) die Drehung der Luftstömung.

Das Land ist in den kommenden Tagen wettermäßig gespalten. Während es im Osten ab Donnerstag zu kommen kann, dominiert im Südwesten vor allem der Regen. Schuld daran ist laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) die Drehung der Luftstömung.

Ein Tief zieht am Donnerstag großräumig vorrübergehend auf Südwest. Und genau das führt zur meteorologischen Spaltung des Landes.

Von Oberkärnten über Osttirol und den Tiroler Hauptalpenkamm bis nach Vorarlberg hinein wird teils heftiger Dauerregen erwartet, in Deutschland sogar Sturmböen von über 100 km/h. Die Temperaturen steigen kaum über 20 Grad, immer wieder sind Gewitter zu erwarten. Speziell in Teilen Tirols und Oberkärntens ist mit kräftigem Regen und Gewittern rechnen. „In Summe sind bis Freitagfrüh etwa am Bodensee bis zu 60 Liter pro Quadratmeter möglich “, so Meterologe Josef Lukas von Ubimet. „Damit besteht ebenfalls die Gefahr von kleinräumigen Überflutungen und Muren."

Ganz anders die Lage im Rest Österreichs. Kräftiger Föhn und Sonnenschein lässt das Thermometer auf bis zu 30 Grad ansteigen. Das führt allerdings dazu, dass in der Nacht auf Freitag überall kleiner Schauer und Gewitter möglich sind.

Überdurchschnittlich nasses Jahr 2016

Eine längerfristig stabile Wetterlage ist laut der ZAMG momentan nicht in Sicht.

Klimatologe Alexander Orlik dazu: "Seit Jahresbeginn war es fast durchgehend überdurchschnittlich nass. Der Jänner brachte österreichweit gesehen 40 Prozent mehr Niederschlag als im vieljährigen Durchschnitt, im Westen und Süden stellenweise bis zu 150 Prozent. Der Februar war überhaupt einer der zehn nassesten Monate der Messgeschichte mit 100 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel, im Süden waren es sogar bis zu 400 Prozent. Der März war sehr trocken, aber schon April und Mai waren wieder überdurchschnittlich feucht. So brachte der Mai österreichweit 45 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel, im Westen und Norden zum Teil sogar 200 Prozent."

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