Nass-kaltes Wetter in Österreich: Von der Eisenwurzen über den Wienerwald bis ins Weinviertel regnet es teils sehr intensiv. Die Pegel steigen, es besteht Gefahr von lokalen Überflutungen. Templin: "Wasser ist per se natürlich nass. Wenn man die Donau aber als "mystische Schönheit" definiert, dann kann man fast sagen, dass diese nass wird angesichts der großen Niederschlagsmenge." "Heute" hat genauer nachgefragt:
Seit Beginn des Monats wird das Wetter in Österreich von sogenannten Höhentiefs bestimmt, so der UBIMET-Experte im "Heute"-Talk. Dies sind Gebiete mit deutlich kühlerer Luft in der Höhe. In ihrem Umfeld ist es meistens wechselhaft und im Sommer häufig regnerisch oder gewittrig. Das aktuell unser Wetter bestimmende Höhentief liegt über dem Balkan, zieht aber im Tagesverlauf zum Schwarzen Meer ab.
Lokal muss bis zum Abend noch mit bis zu 30 Litern pro Quadratmetern gerechnet werden, doch der Höhepunkt des Regens lag in der Nacht und am frühen Morgen. Besonders in einem Streifen vom Mariazellerland bis ins Weinviertel, aber auch im Nordburgenland sind bereits zwischen 50 und 70 l/m² gefallen.
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Besonders in einem Streifen vom Weinviertel bis ins Mostviertel regnet es am Vormittag noch kräftig. Im Laufe des Nachmittags lässt der Regen dann allmählich nach. Am Montag und am Dienstag präsentiert sich das Wetter im Nordosten des Landes deutlich sommerlicher mit Sonnenschein und Temperaturen um 25 Grad (jedoch windig), bereits ab Mittwoch deutet sich jedoch das nächste Höhentief an.
Bislang sind in Wien ganz unterschiedliche Regenmengen zusammengekommen. So wurden in den letzten 24 Stunden in Mariabrunn 59 Liter pro Quadratmeter gemessen, gefolgt von Stammersdorf mit 53 Liter. In der Inneren Stadt und an der Hohen Warte gab es hingegen nur 40 bzw. 36 Liter pro Quadratmeter, im Donaufeld 30.
Größere Überschwemmungen gibt es bislang nicht. Kleinere Flüsse in Niederösterreich führen in ihren Oberläufen ein Hochwasser der Stufe HQ1, also ein Hochwasser mit jährlicher Wiederkehr. Dies sind die Ybbs, die Pielach und die Schwechat.
Nein, die Schneefallgrenze liegt derzeit über 2000 Meter.
Morgen starten wir in der Früh noch mit Wolken. Im Tagesverlauf etabliert sich schließlich ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix. Am Nachmittag sind dann in Oberösterreich und im Mostviertel einzelne Schauer möglich. Badewetter kann man in der neuen Woche vor allem im Westen und Süden Österreichs genießen, hier sind auch mal 30 Grad drin.