Seit 2015 gibt es das Schulstartpaket, das die finanzielle Mehrbelastung für Eltern, die Mindestsicherung oder Sozialhilfe beziehen, zum Schulstart eindämmen soll. In diesem Jahr werden die Leistungen ausgeweitet. Statt Gutscheinen im Wert von 120 Euro gibt es heuer solche für 150 Euro – außerdem werden sie zusätzlich auch zum Semesterstart im Februar ausgegeben. Am Montag beginnt die Ausgabe der Bons, teilte das Ministerium am Sonntag mit.
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Die Eltern der rund 49.000 Schulkinder, Jugendlichen und Lehrlinge werden seit gut zwei Wochen informiert, dass sie Anspruch auf das Schulstartpaket haben. Die Ausgabe der Gutscheine erfolgt dann in weiterer Folge bis 15. September bei österreichweit 72 Abholstellen der Volkshilfe, Caritas und Kinderfreunde. Die Bons können dann bis zum 14. Oktober bei allen Filialen von zwei großen Schulartikelhändlern eingelöst werden – etwa für Stifte, Hefte, Mal- und Werksachen.
Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) betont, dass eine gefüllte Schultasche "keine Frage des Einkommens" sein dürfe. "Mit unserer Aktion ermöglichen wir Familien mit geringem Einkommen einen sorgenfreien Schulstart", wird der Minister zitiert. 2022 haben etwa 90 Prozent der Berechtigten die Gutscheine auch tatsächlich in Anspruch genommen. Der Staat lässt sich diese Aktion 14 Millionen Euro kosten, das sind um neun Millionen Euro mehr als bisher.
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Das Geld dafür kommt zum einen aus Mitteln des Sozialministeriums, zum andern können auch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds Plus für die Maßnahme aufgewendet werden.