Politik
Regierung plant bereits neue Corona-Verschärfungen
Jahreshöchstwert: 4.261 Neuinfektionen am Mittwoch. Ab Montag ist nun ein 3G-Nachweis am Arbeitsplatz Pflicht. Weitere Verschärfungen drohen.
Vor allem die Spitäler machen Sorgen: 1.257 Patienten, 30 Prozent mehr als vor einer Woche. 250 liegen auf Intensivstationen (15 Prozent plus), deutlich mehr als vor einem Jahr: Ab Montag muss man daher im Job verpflichtend nachweisen, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Das soll die Impfquote erhöhen. Das gilt dann:
Chef kontrolliert
Es drohen Strafen für Arbeitnehmer bis 500 Euro, für Arbeitgeber bis 3.600 Euro.
Stichproben kommen
Flächendeckende Überprüfungen ab Montag sind in der neuen Covid-Verordnung nicht vorgesehen.
Chef kennt Impfstatus
Den Impfstatus ihrer Angestellten bekamen Arbeitgeber bisher nicht zu sehen. Das ändert sich: Die Firmenleitung darf Impfzeugnisse verlangen. "Eine Impfkontrolle, und zwar nicht durch die Hintertür, sondern durch die Vordertür", so Experte Gerlach auf Ö1.
Keine Maske mehr
Die Maskenpflicht am Arbeitsplatz entfällt. Ausnahme: Spitäler und Pflegeeinrichtungen. Aber: In "begründeten Fällen" darf der Arbeitgeber auch strengere Maßnahmen anordnen.
Ohne 3G-Nachweis kein Geld
Auch die Entlassung ist möglich.
Jetzt drohen Verschärfungen
Verschärfungen waren am Mittwoch laut "Heute"-Infos auch im Krisenstab mit den Ländern Thema. Das Gesundheitsministerium überraschte mit der Nachricht, dass bereits an einer neuen Novelle der Covid-Verordnung gearbeitet werde. Details wurden nicht genannt, klar ist: Das kann angesichts der Zahlen nur neue Verschärfungen bedeuten. Die letzte Verordnung wurde erst am Montag in Kraft gesetzt.