Vor allem die Spitäler machen Sorgen: 1.257 Patienten, 30 Prozent mehr als vor einer Woche. 250 liegen auf Intensivstationen (15 Prozent plus), deutlich mehr als vor einem Jahr: Ab Montag muss man daher im Job verpflichtend nachweisen, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Das soll die Impfquote erhöhen. Das gilt dann:
Es drohen Strafen für Arbeitnehmer bis 500 Euro, für Arbeitgeber bis 3.600 Euro.
Flächendeckende Überprüfungen ab Montag sind in der neuen Covid-Verordnung nicht vorgesehen.
Den Impfstatus ihrer Angestellten bekamen Arbeitgeber bisher nicht zu sehen. Das ändert sich: Die Firmenleitung darf Impfzeugnisse verlangen. "Eine Impfkontrolle, und zwar nicht durch die Hintertür, sondern durch die Vordertür", so Experte Gerlach auf Ö1.
Die Maskenpflicht am Arbeitsplatz entfällt. Ausnahme: Spitäler und Pflegeeinrichtungen. Aber: In "begründeten Fällen" darf der Arbeitgeber auch strengere Maßnahmen anordnen.
Auch die Entlassung ist möglich.
Verschärfungen waren am Mittwoch laut "Heute"-Infos auch im Krisenstab mit den Ländern Thema. Das Gesundheitsministerium überraschte mit der Nachricht, dass bereits an einer neuen Novelle der Covid-Verordnung gearbeitet werde. Details wurden nicht genannt, klar ist: Das kann angesichts der Zahlen nur neue Verschärfungen bedeuten. Die letzte Verordnung wurde erst am Montag in Kraft gesetzt.