Regierung startet Lockdown-Kampagne in allen Supermärkten

(v.l.n.r.) Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will, Apothekerkammer-Präsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr, Bundesministerin Susanne Raab und Präsident der Österreichischen Ärztekammer Thomas Szekeres bei der Präsentation des Infofolders zum Thema Gewaltschutz
(v.l.n.r.) Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will, Apothekerkammer-Präsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr, Bundesministerin Susanne Raab und Präsident der Österreichischen Ärztekammer Thomas Szekeres bei der Präsentation des Infofolders zum Thema GewaltschutzChristopher Dunker
400.000 Broschüren wurden von der Regierung gedruckt und verteilt. Die Info-Kampagne richtet sich speziell an Frauen im Lockdown.

Seit Beginn dieser Woche liegen in Supermärkten, Arztpraxen sowie Apotheken in ganz Österreich neue Folder auf. Auf jeweils vier Seiten finden von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen Informationen zu Beratungsangeboten und allen wichtigen Adressen und Telefonnummern.

Das Projekt wurde von Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) in Kooperation mit dem Handelsverband Österreich, der Apothekerkammer und der Ärztekammer Österreich umgesetzt. Am Montag machte sich Ministerin Raab zusammen mit Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will, Apothekerkammer-Präsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr und Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres in einer Druckerei in Wien-Margareten selbst ein Bild (siehe oben) vom Produktionsfortschritt.

In 13 Sprachen

In den neuen Gewaltschutz-Broschüren finden Betroffene einen umfassenden Überblick über die wichtigsten bundesweiten Angebote sowie auch über regionale Hilfseinrichtungen. Die Infofolder liegen in Supermärkten der Ketten Hofer, Spar, Unimarkt, Nah und Frisch, Denn‘s, Billa und Merkur auf, aber auch in ausgewählten Apotheken sowie Arztpraxen in ganz Österreich.

Die gesamten Infofolder werden auch online auf der Website des Bundeskanzleramts zum Download zur Verfügung gestellt. Um diese Informationen möglichst vielen Betroffenen zugänglich zu machen, werden die Broschüren zudem in 13 Sprachen online veröffentlicht.

Gewalt im Lockdown

Dazu Frauenministerin Susanne Raab: "Psychische oder physische Gewalt hat viele Gesichter und kann alle Frauen treffen, unabhängig von Alter, Herkunft, Kultur oder Einkommen". Der Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt sei ihr ein besonderes Anliegen, "vor allem in der jetzigen Zeit des Lockdowns, wo es wieder zu vermehrter häuslicher Gewalt kommen kann."

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