Mit dem Schuljahr 2013/14 will die Regierung die Sprachförderung an Schulen mit vielen Kindern mit Deutschproblemen ausbauen, bis März sollen Experten entsprechende Modelle vorlegen. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (V) hat am Mittwoch im Ö1-"Morgenjournal" gefordert, dass es an bis zu 50 Schulen verpflichtende Deutschkurse für Kinder mit Sprachproblemen geben soll. Das Unterrichtsministerium kann dies nicht bestätigen.
Mit dem Schuljahr 2013/14 will die Regierung die Sprachförderung an Schulen mit vielen Kindern mit Deutschproblemen ausbauen, bis März sollen Experten entsprechende Modelle vorlegen. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (V) hat am Mittwoch im Ö1-"Morgenjournal" gefordert, dass es an bis zu 50 Schulen verpflichtende Deutschkurse für Kinder mit Sprachproblemen geben soll. Das Unterrichtsministerium kann dies nicht bestätigen.
Der Fokus solle laut Kurz zunächst auf Ballungsräumen mit hohem Anteil von Schülern nicht-deutscher Muttersprache liegen. Dabei soll es nach den Vorstellungen des ÖVP-Staatssekretärs einerseits ein Vorschuljahr für Kinder geben, die nach dem Kindergarten noch Deutschdefizite haben. Außerdem will er für Quereinsteiger ohne Deutschkenntnisse, die frisch nach Österreich zuwandern, Intensivkurse in alternativen Sprachklassen.
Im Büro von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) will man noch nichts zur konkreten Umsetzung der Sprachförderung sagen. Es gelte die Anfang Dezember erzielte grundsätzliche Einigung auf einen Ausbau der Sprachförderung an den Schulen, nun werde "seriös an einem ordentlichen Projekt gearbeitet".