Regierung will definitiv keine Insolvenz der Hypo

SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger haben eine Insolvenz der notverstaatlichten Hypo Alpe Adria Bank am Dienstag ausgeschlossen. Faymann befürchtet unabsehbare wirtschaftliche und politische Folgen. Spindelegger baut auf die Meinung der Experten, die einen anderen Weg empfohlen haben.

Hauptargument gegen eine Insolvenz sind aus Faymanns Sicht die vom Bundesland Kärnten übernommenen, milliardenschweren Haftungen für die ehemalige Landesbank. Sollte diese "Haftungskette" schlagend werden, drohe eine "unkontrollierbare" Entwicklung. Das könne zu "wesentlich größeren Ausgaben und anderen politischen Schäden" führen.

Einlagensicherung nicht überall

Außerdem verwies Faymann darauf, dass es in mehreren Ländern, in denen die Hypo aktiv sei, keine funktionierende Einlagensicherung gebe. Daher sei Insolvenz auch ein unangenehmes Wort für alle jene Menschen, die bei der Bank Einlagen hätten.

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