Regierung will mit Fonds Firmen-Gründungen ankurbeln

Bild: Runtastic

Die Regierung hatte versprochen, sich verstärkt um Startups zu kümmern. Nun werden offenbar Nägel mit Köpfen gemacht. Das ganze Wochenende wurden Varianten für leichtere Finanzierbarkeit von Firmengründungen erörtert.

Schon am Dienstag soll ein Ministerratsvortrag abgesegnet, dann im Parlament verhandelt werden. Eine angedachte Variante: ein Fonds, mit dem Jungunternehmern geholfen wird. In Diskussion sind aber auch Anreize wie etwa steuerliche Absetzmöglichkeiten und Freibeträge. "Wir brauchen eine Start-up-Mentalität", hatte der neue Kanzler Christian Kern (SP) in einem seiner ersten öffentlichen Auftritte nach der Angelobung betont.

In Österreich liegen die durchschnittlichen Investments in Start-ups bei zehn bis elf Euro pro Einwohner, im Europa- Schnitt sind es 35 Euro. Um die "Lebensrealität" von Start-ups abzubilden, will die ÖVP flexiblere Arbeitszeiten – für die SPÖ ein heikles Thema.

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