Regisseur bei Interview mit Pistole bedroht

Filmstill aus der Serie "The Last Narc"
Filmstill aus der Serie "The Last Narc"Amazon
Bei Recherchearbeiten zur Amazon-Serie "The Last Narc" wurde der Filmemacher Tiller Russell mit einer Schusswaffe bedroht.

Der Amazon-Vierteiler "The Last Narc" beleuchtet die Entführung und den Mord am DEA-Agenten Enrique "Kiki" Camarena im Jahr 1985. Camarena war 37 und ein Mitarbeiter der US-Regierung, als er von einem Kartell entführt, gefoltert und getötet wurde. Filmemacher Tiller Roberts und sein Team haben fast 15 Jahre mit Recherchen verbracht, und mit Dutzenden Beteiligten gesprochen.

Tisch umgeworfen und Waffe gezogen

Gegenüber "Fox" gab Roberts an, im Zuge der Interviews mit einer Pistole bedroht worden zu sein – von Jorge Godoy, einem ehemaligen mexikanischen Staatspolizisten und Leibwächter. Der Regisseur erinnerte sich: "Als wir uns mit Jorge Godoy hinsetzten, habe ich ihm eine Frage gestellt, und er hat den Tisch umgeworfen und seine Waffe gezogen. Ich sah meinen Kameramann an, und unser beider Augen waren so groß wie Kaffee-Untersetzer. Und ich dachte, das wird wild."

Auf die Frage, wie man mit solchen Interviewpartnern umgeht, sagte Tiller Roberts: "Die Menschen wollen nur gehört werden, also lasse ich ihnen den Freiraum, die Geschichte da hin zu bringen, wo sie sie haben wollen. Meistens passieren die faszinierendsten Dinge dann, wenn ich sie nicht unterbreche, sondern einfach reden lasse."

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