Bekannt für Actionthriller

John Irvin ist tot – er drehte mit Arnie den "City-Hai"

Der britische Regisseur John Irvin ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Er drehte u.a. mit Arnold Schwarzenegger den "City-Hai".
Heute Entertainment
19.08.2026, 21:38
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der britische Filmemacher John Irvin, bekannt für seine Actionthriller, ist am 11. August im Alter von 86 Jahren verstorben.

Die Nachricht über seinen Tod bestätigte seine Produzentin Claire Evans gegenüber britischen Medien. Irvin hinterlässt drei Kinder und zwei Enkelkinder. Die genaue Todesursache wurde nicht bekannt gegeben.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Der Regisseur begann seine Karriere in den 1960er-Jahren mit Fernsehproduktionen, Kurzfilmen und engagierten Dokumentarfilmen. Sein Einsatz gegen Apartheid, Krieg und Atomwaffen prägte auch sein filmisches Schaffen. Den Durchbruch feierte er Ende der 1970er-Jahre mit der Miniserie 'Dame, König, As, Spion', in der Alec Guinness die Hauptrolle spielte.

Wie t-online unter Berufung auf britische Medien berichtet, lobte Alec Guinness damals Irvin als einen Filmemacher, der 'Eier hinter der Kamera' habe. In den 1980er-Jahren wandte sich Irvin verstärkt Genrefilmen zu und drehte unter anderem 'Die Hunde des Krieges' mit Christopher Walken und den Horrorfilm 'Zurück bleibt die Angst' mit Fred Astaire.

Von Hollywood zu Independent-Produktionen

Mit Arnold Schwarzenegger arbeitete Irvin am Actionfilm 'Der City-Hai'. Der Film spielte in den USA bei einem Budget von rund 11 Millionen Dollar nur magere 16,2 Millionen Dollar ein. Für Arnold, der sich damals auf dem absoluten Höhepunkt zwischen "Commando" (1985) und "Predator" (1987) befand, war das ein seltener kommerzieller Dämpfer.

Ein Jahr später folgte mit 'Hamburger Hill' ein viel beachtetes Vietnamkriegsdrama. In den 1990er-Jahren wechselte Irvin zwischen Kino und Fernsehen und inszenierte Filme wie 'Robin Hood – Ein Leben für Richard Löwenherz' und 'The Sound Of War'.

Später zog sich Irvin zunehmend aus Hollywood zurück und widmete sich europäischen Independent-Produktionen. Zu seinen späteren Werken zählen der Thriller 'Shiner – Jenseits von Gut und Böse' mit Michael Caine sowie der Politthriller 'Mandela's Gun'. Für Letzteren plante Irvin noch eine neue Schnittfassung, die er jedoch nicht mehr fertigstellen konnte.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.08.2026, 21:38