Szene

Regisseurin: "Ich hätte Priklopil umgebracht!"

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:15

Der Blockbuster "3096 Tage" über das Schicksal von Natascha Kampusch (ab 28. Februar im Kino): In einem Interview hat jetzt die deutsche Regisseurin Sherry Hormann ausgepackt.

Der Blockbuster über das Schicksal von Natascha Kampusch (ab 28. Februar im Kino): In einem Interview hat jetzt die deutsche Regisseurin Sherry Hormann ausgepackt.

Die Filmerin: "Frau Kampusch ist kein Opfer für mich, sondern ein Wunder!" Die Entführung empfand sie als "krank, einmalig und abstoßend", als Mutter hat sie über Geiselnehmer Priklopil eine klare Meinung: "Ich hätte ihn standrechtlich umgebracht."

Auch zu den gefährlichen Diäten ihrer Hauptdarstellerin Antonia Campbell-Hughes nimmt sie Stellung: "Wenn man Hunger darstellen will, muss man auch Hunger zeigen. Dass nur verbal zu machen, ist feige." Erschreckend: "Priklopil hat Natascha ja ausgehungert, sie hatte bei ihrer Befreiung fast dasselbe Gewicht wie bei ihrer Entführung!"

Hormann meint, dass der Film uns alle angehe, weil er die persönliche Angst zeige: "Auch in der Wohnung nebenan könnte ein Kind versteckt sein."

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