Terror-Reh überrascht Frauengruppe – dann wird's blutig

Ein Rehbock am Waldrand. (Symbolbild)
Ein Rehbock am Waldrand. (Symbolbild)ZOOM.TIROL
Ein rabiater Rehbock hat drei Frauen in der Glemmbachklamm aufgelauert. Obwohl sich die Wanderinnen bewaffneten, setzte das wilde Tier zum Angriff an.

Ein Wanderausflug nahm am Donnerstagnachmittag für drei Frauen in Tirol ein blutiges Ende: Die 23-jährige Deutsche und ihre zwei Begleiterinnen aus Österreich (20 und 52 Jahre) waren gerade im Bereich der Glemmbachklamm bei Landl im Thierseetal, Bezirk Kufstein, unterwegs, als es zu einer folgenschweren Begegnung kam.

Gerade als die drei Frauen den Glemmbach überqueren wollten, entdeckten sie plötzlich einen Rehbock. Gar nicht scheu kam ihnen das Wildtier auch noch immer näher.

Ein mulmiges Gefühl stieg in den Ausflüglerinnen auf. Sie versuchten mit lautem Geschrei, den stillen Verfolger davonzujagen – ohne Erfolg. Der Rehbock ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken.

Blutige Attacke

Da bekamen sie es mit der Angst zu tun. Die Frauen packten daraufhin umherliegende Äste, um sich mit diesen improvisierten Prügeln im Falle eines Angriffs gegen das unheimliche Tier verteidigen zu können.

Dann passierte es! Der Rehbock preschte los, senkte seinen Kopf und attackierte die drei Frauen mit voller Wucht.

Dabei erwischte er die junge Deutsche vermutlich mit dem Geweih am rechten Unterschenkel, wodurch sie eine schmerzende Rissquetschwunde sowie weitere Schürfwunden und Prellmarken an beiden Unterarmen erlitt.

TerroREHst bereits amtsbekannt

Erst durch das beherzte Eingreifen ihrer Begleiterinnen konnte der rabiate Rehbock schließlich in die Flucht geschlagen werden. Anschließend setzten die Frauen einen Notruf ab.

Die Verletzte wurde von der Bergwacht Landl erstversorgt und in weiterer Folge ins Bezirkskrankenhaus nach Kufstein gebracht.

Wie die Landespolizeidirektion festhält, dürften die drei Wanderinnen nicht die ersten sein, die Bekanntschaft mit dem Terror-Reh gemacht haben. "Der Rehbock dürfte in dieser Gegend bekannt sein", heißt es im Bericht der Exekutive. 

Man wolle nun Rücksprache mit Bezirkshauptmannschaft und Jagd halten und dann über das weitere Schicksal des angriffslustigen Männchens entscheiden.

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