Der parlamentarische Korruptions-U-Ausschuss will die Mittwoch ferngebliebenen Zeugen doch befragen. Am 2. Oktober soll der ehemalige Asfinag-Vorstand und Ex-Infrastrukturminister Mathias Reichhold ins Parlament kommen.
Der parlamentarische Korruptions-U-Ausschuss will die Mittwoch . Am 2. Oktober soll der ehemalige Asfinag-Vorstand und Ex-Infrastrukturminister Mathias Reichhold ins Parlament kommen.
Reichhold wurde von den Abgeordneten unter Androhung der polizeilichen Vorführung geladen. Der Ausschuss beschloss weiters einen Antrag an das Bezirksgericht Wien-Innere Stadt, zu verhängen. Dabei gehe es um eine Geldstrafe, die anhand der Einkommenssituation bemessen werde.
Der Ex-FPÖ-Chef Reichhold hatte sich unter Verweis auf dringende Erntearbeit auf seinem Bauernhof in Kärnten heute bei den Abgeordneten entschuldigt, ab nächster Woche beginne dann die Herbstaussaat. Mehrere Abgeordnete hatten sich durch Reichholds Begründung für sein Fernbleiben offensichtlich "gepflanzt" gefühlt.
Auch andere Zeugen erneut geladen
Weiters erneut geladen wurden Ex-Asfinag-Vorstand Franz Lückler und Ex-Asfinag-Sprecher Marc Zimmermann. Sie sollen am 4. Oktober in den Ausschuss kommen. Am selben Tag soll auch Walter Sattlberger, Ex-ÖBB-Kommunmikationschef, vor dem Ausschuss erscheinen.
Thema der Befragung soll die Inseratenaffäre rund um staatliche Unternehmen und den damaligen Verkehrsminister und nunmehrigen Bundeskanzler Werner Faymann (S) sein. Alle diese Beschlüsse seien einstimmig gefallen, hieß es nach dem Ausschuss.