Dramatische Momente in der Nacht auf Donnerstag beim Tullner Yachthafen: Ein Reisebus mit 21 Fahrgästen hing auf einer Stützmauer fest und drohte, abzustürzen.
Der Bus eines bayrischen Reiseunternehmens war auf dem Weg zu zwei Passagierschiffen, welche in Tulln vor Anker lagen. Der Lenker bemerkte erst unmittelbar vor dem Tor des Yachthafens, dass er sein Ziel verfehlt hatte und setzte mit dem Fahrzeug zurück, wobei er mit dem linken Hinterrad über eine Stützmauer geriet. Die Fahrgäste konnten den Bus zwar unverletzt verlassen, das Fahrzeug drohte aber abzustürzen.
Zur Sicherung des Fahrzeuges wurden Hebekissen und Pölzholz in Stellung gebracht. Ein Taxiunternehmen brachte die Fahrgäste indes zu ihrem ursprünglichen Reiseziel. Mit einem weiteren Hebekissen wurde schließlich das Hinterrad des Busses angehoben und das Fahrzeug über eine selbstgebaute Rampe "befreit". Der Bus wurde nur leicht beschädigt und konnte sogar die Fahrt fortsetzen.