Reisebus entpuppte sich als illegaler Fisch-Transport

Fetter Fang für den Österreichischen Zoll. Beamte stoppten am 28.Oktober eine Reisegruppe, entdeckten im Kofferraum mit 1,2 Tonnen an Schmuggelware.

Dieser Bus war eine rollende Kalorien-Bombe: In Nickelsdorf (Bgld.) hatte das mobile Kontrollteam der Dienststelle Nord des Zollamts Österreich kürzlich den richtigen Riecher. Die Fahnder durchsuchten ein Fahrzeug, das von Moldawien nach Frankreich unterwegs war und rümpften spätestens nach dem Öffnen des Gepäckraums die Nase: Denn dort kugelten 1,2 Tonnen Schmuggelware durcheinander, die von den drei Chauffeuren in ihrer Heimat quasi als Sendung übernommen worden war.

Fleisch und Fisch waren ungekühlt

Während oben 25 Insassen ihre Reise bestritten, rotteten unter ihnen 510 Kilo ungekühltes Fleisch und Fisch sowie Gemüse vor sich hin. Auch 84 Kilo Käse sorgten nicht unbedingt für bessere Luft. Zur Verdauung wurden indes 304 Liter Alkohol mitgeführt.

Waren wurden vernichtet

Finanzminister Blümel zeigte sich indes erfreut ob des Fangs: "Die strengen Einfuhrbestimmungen für tierische und pflanzliche Lebensmittel bestehen aus gutem Grund, den so wird das Einschleppen von Seuchen und Krankheiten verhindert." Die Waren wurden vernichtet und die Fahrer bestraft.

Finanzminister Gernot Blümel
Finanzminister Gernot BlümelGEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

In den ersten drei Quartalen 2021 wurden vom Zollamt Österreich bereits 10,7 Tonnen Pflanzen und 21,9 Tonnen tierische Lebensmittel beschlagnahmt, was vor allem auf Schwerpunktkontrollen des Zolls in diesem Bereich zurückzuführen ist.

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