Kardinal Schönborn: "Habe gewohnten Urlaub gestrichen"

Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien.
Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien.(Bild: Helmut Graf)
Auch wenn heutzutage das Reisen sicherer ist, schadet es bestimmt nicht, sich im "Raum der Stille" am Wiener Hauptbahnhof einen Reisesegen abzuholen.
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Christoph Kardinal Schönborn

Heute ist der letzte Schultag vor den Sommerferien. Damit beginnt die klassische Hauptreisezeit. In den Urlaub, ans Meer, in andere Länder! Doch heuer ist alles anders. Fernreisen sind fast unmöglich. Für viele sehen die Sommerpläne anders aus als geplant. Auch ich habe meinen gewohnten Urlaub in Frankreich für dieses Jahr gestrichen. Wie viele andere bleibe ich in Österreich und freue mich auf diesen "Heimaturlaub".

Wer auf Reisen geht, ob fern oder nah, hofft immer, dass alles gut geht. Früher war das Reisen mit vielen Gefahren verbunden. Deshalb haben die Menschen wie selbstverständlich um einen Reisesegen gebeten. Warum nicht auch heute, am Beginn der Urlaubszeit? Am Hauptbahnhof wird deshalb heute und morgen zwischen 8 und 19 Uhr der Reisesegen angeboten: im "Raum der Stille" im 2. Untergeschoß, seitlich von den Hauptrolltreppen.

Kann der Reisesegen vor Pannen und Unglück im Urlaub bewahren? Er ist keine Garantie, keine Schadensversicherung. Aber er gibt der Reise ein gutes Vorzeichen. Mit Gottes Segen auf allen Wegen! Gelassenheit, wenn es anders kommt! Dankbarkeit für die Schönheit der Schöpfung! Und eine gute Heimkehr!

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