Ab heute: Reisewarnung für den Westbalkan

Die Grenze zu Bosnien bleibt zwar offen, vor Reisen dorthin wird dennoch abgeraten.
Die Grenze zu Bosnien bleibt zwar offen, vor Reisen dorthin wird dennoch abgeraten.picturedesk
Die Angst vor einer zweiten Corona-Welle ist groß. Deshalb scheint die Regierung nun erste Schritte einzuleiten, um das Schlimmste zu verhindern.

Die türkis-grüne Regierung rät Menschen stark davon ab, ihren Sommer im Westbalkan zu verbringen. Konkret soll es ab Mittwoch Reisewarnungen für Bosnien-Herzegowina, Serbien, den Kosovo, Albanien und Nordmazedonien geben. Das berichtet die "Presse" in ihrer Mittwochausgabe.

Mit dieser Maßnahme will man wohl Migranten in Österreich, die ihre Wurzeln am Balkan haben, von einer Reise in ihre Heimat abbringen. In den letzten Tagen stieg die Zahl der Corona-Fälle in diesen Ländern sehr stark an. Auch in Kroatien werden immer mehr Infizierte bestätigt. Hier will man aber wohl noch abwarten.

Pressekonferenz zu Reisefreiheit angekündigt

An der Situation generell ändert sich nur wenig. Denn auch jetzt schon gilt eine 14-tägige Pflichtquarantäne oder die Vorlage eines negativen Corona-Tests, wenn man aus diesen Staaten einreist. Konkreteres wird man aber wohl erst bei der Pressekonferenz am Mittwoch erfahren. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) kündigte nämlich an, über die "Reisefreiheit" zu informieren. Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), Innenminister Karl Nehammer und Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP) werden anwesend sein.

Interessant: Die EU sprach sich noch am Dienstag für eine Aufhebung der Einreiseverbote für Serbien und Montenegro aus. 

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