Der 22-jährige Japaner war einer der Spieler der abgelaufenen Bundesliga-Saison, hat mit 14 Saisontoren und sieben Assists maßgeblichen Anteil daran, dass die Oberösterreicher als Tabellen-Dritter im Herbst fix in einer europäischen Gruppenphase vertreten sind. Nur logisch, dass der Offensivspieler Begehrlichkeiten geweckt hat. Und nur logisch, dass dafür eine millionenschwere Ablösesumme fällig wird. Schließlich läuft Nakamuras Vertrag noch bis 2025.
Sport-Boss Radovan Vujanovic erklärte bereits, Nakamura werde nur bei einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag abgegeben. Laut "Oberösterreichischen Nachrichten" soll bei den Stahlstädtern nun ein erstes offizielles Angebot im zweistelligen Millionen-Bereich eingegangen sein. Demnach habe ein Klub aus der französischen Ligue 1 elf Millionen Euro für den 22-Jährigen geboten. Zwar wird der Name des Vereins nicht genannt, zuletzt wurden aber LOSC Lille, Olympique Lyon und Stade Rennes mit Nakamura in Verbindung gebracht.
Das dürfte aber nur der Anfang des Pokers sein. Auch Borussia Dortmund, Feyenoord Rotterdam und sogar Liverpool wurde Interesse am linken Offensivspieler nachgesagt. Ebenso gelten mehrere deutsche Bundesligisten als interessiert.
Klar ist jedenfalls: Sollte Nakamura abgegeben werden, ist dies der LASK-Rekord-Wechsel. Bisher ist der Verkauf von Joao Victor um 3,5 Millionen Euro nach Wolfsburg der teuerste Abgang. Nakamura kam 2021 für 500.000 Euro von Gamba Osaka nach Linz.