So oft wie noch nie in der Geschichte, nämlich 104 Mal (alter Rekord war 101 Mal), mussten die 16 Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung am Dienstag, dem 15. August aufsteigen. Alleine die drei nö. Helis folgen 14 Mal (5 Mal C2, 4 Mal C3 und 5 Mal C15). Der Wiener C9 flog sieben Mal. Die oö. Helis 16 Mal (7 Mal der C9 aus Linz und 9 Mal der CEuropa 3 aus Suben).
Der Grund für die Rekordzahlen: schönes Wetter am Feiertag, Feiertagsverkehr und viele Motorradunfälle. In Summe gab es 36 internistische Notfälle, 17 Alpinunfälle, zwölf Verkehrsunfälle, elf Freizeit- und Sportunfälle, sieben neurologische Notfälle, drei Haushaltsunfälle, eine Vergiftung, drei pädiatrische Notfälle (Kinder), einen chirurgischen Notfall, eine Bergnot und zwölf weitere Einsätze.
"Die hohe Einsatzzahl zeigt, wie wichtig die ÖAMTC-Notarzthubschrauber für die notärztliche Versorgung Österreichs sind", stellt Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, fest.
Einsätze nach Stützpunkten am 15. August 2017
C01 (Innsbruck): 6
C02 (Krems): 5
C03 (Wiener Neustadt): 4
C04 (Reith bei Kitzbühel): 9
C05 (Zams): 4
C06 (Salzburg): 11
C07 (Lienz): 4
C08 (Neunzing, Vorarlberg). 7
C09 (Wien): 7
C10 (Linz): 6
C11 (Klagenfurt): 6
C12 (Graz): 9
C14 (Niederöblarn): 8
C15 (Ybbsitz): 5
C16 (Oberwart): 4
CEuropa3 (Suben): 9
Die Teams der Flugrettung sind immer im Dienst und kennen keine Pause - von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang sind die Teams stets einsatzbereit (Anm.: Abgesehen vom C2 in Gneixendorf, der sogar in der Nacht fliegt). Innerhalb von drei Minuten ab Alarmierung ist ein Helikopter bereits in der Luft. (Lie)