Rekord-Titelprämie: So viel könnten Deutsche cashen

Thomas Müller, Serge Gnabry und Kai Havertz bejubeln das fünfte von sieben Toren gegen Lettland.
Thomas Müller, Serge Gnabry und Kai Havertz bejubeln das fünfte von sieben Toren gegen Lettland.picturedesk.com
Deutschland zählt bei der EURO nicht zu den absoluten Topfavoriten. Der Titel würde den Teamkickern dafür einen Geldregen bescheren.

Zum Auftakt der EM-Gruppenphase muss Deutschland am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich ran. Mit Portugal hat der DFB auch den Titelverteidiger in der sogenannten "Todesgruppe". 

Die Deutschen befinden sich hingegen im Umbruch. Seit dem Vorrunden-Aus bei der WM 2018 ist die Top-Nation auf einem Selbstfindungs-Trip. Der scheidende Bundestrainer Jogi Löw – ihn ersetzt Hansi Flick nach der Endrunde – strich Thomas Müller und Mats Hummels aus dem Kader, um sie unmittelbar vor der EURO nun als Führungsspieler zurückzubeordern. Der Grund: Ohne sie erlebte Deutschland im vergangenen Herbst in der Nations League eine herbe 0:6-Abfuhr gegen Spanien, im März gegen Nordmazedonien eine WM-Quali-Blamage (1:2).

Beim finalen Test gegen Lettland konnte die Löw-Truppe immerhin durch einen 7:0-Sieg Selbstvertrauen tanken. An dem scheint es Österreichs Nachbarn der Krise zum Trotz ohnehin nicht zu mangeln. Sportdirektor Oliver Bierhoff sprach am Donnerstag sogar über den Titelgewinn. Genauer gesagt, wie viel dieser dem Verband im Erfolgsfall wert wäre.

Rekord-Prämie

Der DFB würde seinen Spielern eine Titelprämie von 400.000 Euro auszahlen. Jedem einzelnen. Das ist ein neuer Rekord! Sogar beim Weltmeistertitel 2014 mussten sich die damaligen Stars mit einem Viertel weniger begnügen. Sie erhielten jeweils 300.000 Euro.

Bierhoff verriet, dass diese zusammen mit Führungsspielern verhandelt wurde. Die Prämie sei hoch, "ich würde sie gern als DFB bezahlen".

Übrigens: Bei der EURO steigen nicht nur wie gewohnt die zwei besten Teams der Vierergruppe auf. Auch die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich für das Achtelfinale. In der harten Gruppe mit den Gegner Frankreich und Portugal ist das für Deutschland eine gute Nachricht. Aber: Ungarn könnte zum Zünglein an der Waage werden oder gar überraschen. 2016 rangen sie wie Österreich dem späteren Europameister Portugal in der Gruppenphase ein Remis ab.

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