In England und Wales hat es in diesem Juli so wenig geregnet wie seit mehr als hundert Jahren nicht.
Nach Angaben der britischen Wetterbehörde war es der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen, die in England bereits seit 1836 geführt werden.
Großbritannien verzeichnete zudem im Juni mit 38 Grad einen Temperaturrekord.
Die Auswirkungen der extremen Trockenheit sind dramatisch: Mehr als die Hälfte der Fläche Englands ist inzwischen von Dürre betroffen.
Im Juli fiel landesweit nur sieben Prozent der erwarteten Niederschlagsmenge. In einigen Teilen Südenglands war es sogar nur ein Prozent, wie die britische Umweltbehörde berichtet.
Die Dürre in Großbritannien ist Teil einer europaweiten Hitzewelle. Auch in Österreich wurden in den vergangenen Tagen Rekordtemperaturen gemessen. Die Experten warnen vor weiteren extremen Wetterereignissen in den kommenden Wochen.