Fünf Mal hat der Schweizer in Kitzbühel gewonnen - Rekord! Der Schweizer warf sich noch waghalsig die originale Zielpassage hinunter. Nach den schweren Stürzen beim Zielsprung vor zwei Jahren wurde die Streif entschärft.
Nach der Hausbergkante wurde umgesteckt, die Fahrer müssen einen Bremssprung einlegen. Cuche ärgert sich im Interview mit der Wiener Zeitung über die neue Strecke.
"Ich bin überhaupt kein Fan davon. Das ist nicht mehr das originale Kitzbühel. Ich verstehe zwar das Organisationskomitee, Lösungen zu suchen - aber wenn das Ziel war, nicht mehr so schnell beim Zielsprung zu sein, muss man sagen: Ziel verpasst", so der 48-Jährige.
"Weil die Fahrer voriges Jahr ja wieder bei 140 km/h waren. Relevant ist einzig, wie der Schanzentisch beim Zielsprung gebaut ist. Wenn der passt, sollte es zu 99 Prozent kein Problem sein - auch mit 145 km/h nicht", sagt Cuche weiter.
Der Schweizer hofft auf ein Umdenken: "Dass beim Zielsprung alles nach Plan läuft, ist nicht abhängig davon, wie man die Hausbergtraverse fährt! Da bin ich überzeugt. Aber dafür nimmt man was weg vom Mythos Kitzbühel. Ich hoffe, sie gehen wieder zurück auf die normale Kurssetzung. Schneller Schnee sollte kein Problem sein, und bei Wind ist halt die Jury gefragt, ob es geht oder nicht."