Rekruten (20) gewürgt: Geldstrafe für Offizier

Nach mehreren Verhandlungstagen inklusive eines Lokalaugenscheines (!) wurde der Offiziersstellvertreter (42) am Dienstag in Korneuburg zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt.

Finale nach monatelangem "Gefecht" zwischen einem Wehrmann und einem Offiziersstellvertreter in Korneuburg. Wie berichtet, hatte der Vorgesetzte den Rekruten in einer Kaserne in Niederösterreich gewürgt. Der Grund: Der Rekrut hatte den Offiziers-Vize in einer Disziplinierungs-Ansprache vor gesamter Truppe ignoriert.

Der Anwalt des 42-Jährigen hielt am Dienstag ein 50-minütiges Schlussplädoyer. "Als ginge es um ein Kapitalverbrechen", merkte Richter Manfred Hohenecker an und urteilte mit Augenmaß: 1.800 Euro Geldstrafe (nicht rechtskräftig).

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