Rendi-Wagner will Änderung bei Corona-Quarantäne

SPÖ-Chefin Pamela Rendi Wagner übt Kritik an der türkis-grünen Corona-Politik
SPÖ-Chefin Pamela Rendi Wagner übt Kritik an der türkis-grünen Corona-Politikpicturedesk.com
Die SPÖ-Chefin übt Kritik an der Bundesregierung. Für Rendi-Wagner hat die Halbierung der Quarantänezeit einen gewaltigen Haken.

Wer engen Kontakt mit Covid-19-Infizierten hatte, muss als "K1-Kontaktperson" aktuell zehn Tage in Quarantäne; selbst dann, wenn ein negativer Test vorgewiesen wird. Wie berichtet, hat ÖVP-Tourismusministerin Elisabeth Köstinger vorgeschlagen, diese Zeit künftig auf fünf Tage zu halbieren. Zu viel, wie SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner jetzt kritisiert.

"Ansteckungsrisiko noch zu hoch"

Eine Verkürzung der Quarantäne für enge Kontaktpersonen mit negativem Test sei zwar grundsätzlich richtig, aber erst nach Tag 7 und nicht, wie die Regierung vorschlägt, nach Tag 5. Das "Risiko, daß K1 Person zwischen Tag 5 und 7 ansteckend wird", sei "noch immer hoch", twittert die SPÖ-Chefin und Medizinerin.

Auch Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (Vorarlberg, ebenfalls ÖVP) bezeichnet ein sogenanntes "Freitesten" als "völlig illusorisch". Grund dafür ist die Inkubationszeit von fünf bis sieben Tagen, weswegen es keinen Sinn mache, bereits am fünften Tag die Quarantäne beenden zu können. Erst ab dem achten Tag sind verlässliche Tests möglich. "Dann würde man das negative Testergebnis am neunten Tag bekommen. Am zehnten Tag endet die Quarantäne ohnehin", sagt sie in den "Vorarlberger Nachrichten".

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