Ein mit 45 Passagieren besetzter Personenzug auf der Franz-Josefs-Bahn hat am Montag zwei Rennpferde nieder gefahren, die aus der Koppel ausgebüxt waren. Für die Tiere kam jede Hilfe zu spät.
Ein mit 45 Passagieren besetzter Personenzug auf der Franz-Josefs-Bahn hat am Montag Nachmittag zwei Rennpferde nieder gefahren, die aus der Koppel ausgebüxt waren. Für die Tiere kam jede Hilfe zu spät.
Der Zug war in Richtung Gmünd unterwegs, als plötzlich zwei Rennpferde auf die Gleise preschten. Der 52-jährige Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Notbremsung ein, aber der Zusammenstoß mit den Tieren war nicht mehr zu verhindern. Beide Rennpferde wurden getötet, sie mussten von der Feuerwehr geborgen und abtransportiert werden.
Das Triebfahrzeug wurde beschädigt, eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. Eine Ersatzlok musste aus Schwarzenau angefordert werden, um den Personenzug abzuschleppen. Die Franz-Josef-Bahn war zwischen Ludweishofen und Irnfritz für eineinhalb Stunden komplett gesperrt.
Die polizeilichen Erhebungen ergaben, dass die beiden wertvollen Rennpferde aus einem nahe gelegenen Gestüt ausgebrochen waren.