Lokalreporter-Urgestein "Sepp" Christelli ist tot

Josef Christelli so wie man ihn kannte: Mit Kamera und Schmäh.
Josef Christelli so wie man ihn kannte: Mit Kamera und Schmäh.privat/Facebook
Trauer um Josef Christelli aus dem Bezirk Korneuburg: Der Redakteur, der vor allem für die "NÖN" und für "Heute" aktiv war, starb am Mittwoch.

Und auf einmal steht die Zeit kurz still: Josef Christelli aus Ernstbrunn (Korneuburg), der seit knapp fünf Jahrzehnten für die "NÖN" und seit zehn Jahren für "Heute" unermüdlich im Einsatz gestanden war, starb im 73. Lebensjahr.

Josef Christelli war noch ein Redakteur, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hatte, fest verwurzelt im Weinviertel und immer nah dran am Geschehen, meist oder fast immer näher als alle anderen. In seiner Region machte ihm keiner was vor - passierte eine Bluttat im Weinviertel war der rasende "Sepp" immer sofort vor Ort und versorgte "Heute" mit Fotos und Details, die man in den Sozialen Medien eben nicht fand.

Immer verfügbar und anspielbar

Der eigentliche Sportjournalist, der jedoch auch ein Händchen für kommunale und chronikale Geschichten hatte, wird eine große Lücke im Raum Ernstbrunn, Bezirk Korneuburg und im Weinviertel hinterlassen.

Denn nicht nur einmal riefen wir Josef Christelli frühmorgens oder spätabends an, seine Frau rief: "Sepp, die Heute". Im Hintergrund war ein leises: "I kumm schon" zu hören - und wirklich immer, egal welche Uhrzeit und welche Witterung, rückte "Sepp" Christelli aus. 

Nach einer kurzen Auszeit wegen gesundheitlicher Probleme rund um seinen 70er, war Josef Christelli zuletzt wieder voll da und wurde am Mittwoch aus dem Leben gerissen – lieber Josef, Danke für die letzten zehn Jahre und Deinen großartigen Einsatz.

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ErnstbrunnNiederösterreich

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