Republikaner machen gegen Trump mobil

Bild: picturedesk.com/APA
Jetzt attackieren die eigenen Parteifreunde US-Präsidenten Trump scharf für seine Entscheidung, die US Truppen aus Nord-Syrien abzuziehen. Selbst treue Gefolgsleute lehnen Trumps Plan massiv ab.
Donald Trumps Plan, die US-Truppen aus dem nördlichen Syrien abzuziehen, treibt die Republikaner auf die Barrikaden. Die US-Außenpolitik Trumps bezeichneten sie als "traurig", "lächerlich", "gefährlich", "ein Sieg für den Iran und Assad" und als "katastrophaler Fehler".

Ähnliche Attacken gab es für den US-Präsidenten schon lange nicht mehr, der letzte verbale Angriff aus dem eigenen Lager war zuletzt Ende 2018. Damals forderte der US-Präsident, alle 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen. Daraus wurde bekanntlich letztendlich nichts.

Washington hatte den Truppenabzug Sonntagabend angekündigt. Trump telefonierte am Sonntag mit Türkeis Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und sagte seinem Amtskollegen zu, dass die USA ihre Truppen im nördlichen Syrien zurückzieht. Sie würden bei der „lange geplante Operation" der türkischen Streitkräfte gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) nicht einschreiten.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Demokraten wiesen Trumps Schritt ebenfalls entscheidend zurück. „Impulsiv und erratisch" habe Trump mal wieder agiert, so Ex-Vizepräsident Joe Biden am Montagabend. Trump habe seine Entscheidung nach einem Telefonat mit einem ausländischen Regierungschef getroffen und sogleich kundgetan, habe sich aber mit dem eigenen Verteidigungsministerium nicht beraten.

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