Requiem für Falco sorgte im Steffl für Gänsehaut

Kurz vor seinem 20. Todestag wurde der größte heimische Popstar mit einem Gedenkgottesdienst im Stephansdom geehrt.

Auch wenn es im Vorfeld kritische Stimmen zum Gedenkgottesdienst für den am 6. Februar vor zwanzig Jahren verstorbenen Musiker gegeben hat, so wurden diese am Freitagnachmittag im Stephansdom zum Schweigen gebracht.

Bis zum letzten Platz waren die Holzbänke des Doms gefüllt und auch in den Seitenschiffen standen sich die Leute gegenseitig auf den Füßen. So groß war das Interesse am Requiem für Falco, das von der Falco Foundation initiiert worden war.

A Requiem For Falco

Andacht vom Dompfarrer

Unter den Gästen fanden sich zahlreiche Freunde und Weggefährten des Falken. Eröffnet wurde der Gedenkgottesdienst von Dompfarrer Toni Faber, der in seine Andacht zahlreiche Textpassagen Falcos einfließen ließ. Vor allem sein letzter großer Hit "Out of the Dark" hatte es Faber dabei angetan.

Musikalisch eindrucksvoll untermalt wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern aus dem BORG Bad Hofgastein, die im Rahmen der Falco Privatstiftung einen Talentwettbewerb gewinnen konnten.

Ganz in schwarz gekleidet sang sich der Teenager-Chor durch einige der größten Falco-Hits, die für die Kirchenorgel umarrangiert wurden. Highlights waren dabei unter anderem "Europa", "Jeanny" und "Out of the Dark".

Auch die Band Opus stand für einen Song vor dem Altar. Gemeinsam mit Falco, der über Band eingespielt wurde, spielten sie "Flying High".

Peter Rapp und Barbara Stöckl gaben zwischen den Musikstücken Anekdoten über Hans Hölzel zum Besten. Für alle Falco-Fans, die nicht dabei waren, wird die Veranstaltung am 9. Februar um 23.05 Uhr auf ORF III ausgestrahlt.

(baf)

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