Luxus-Restaurant Aï im Goldenen Quartier schließt

Der "schwebende Diningroom" im Tuchlaubenhof.
Der "schwebende Diningroom" im Tuchlaubenhof.Bild: Walter Luttenberger Photography
Schwerer Schlag für Liebhaber der Fusion aus asiatischer und libanesischer Cuisine: Das "Aï" im Goldenen Quartier ist insolvent.

Erst im Herbst des Vorjahres war das Luxusrestaurant an nobler Wiener City-Adresse eröffnet worden, jetzt wurde beim Handelsgericht der Antrag auf die Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt. 400.000 Euro Aktiva stehen demnach mehr als vier Millionen Euro Schulden gegenüber.

Das Lokal sollte laut Betreiber asiatische Küche mit der libanesischen Cuisine verbinden, eines der Highlights war der "schwebende Diningroom" auf der Brücke im Tuchlaubenhof.

Zu einem Schockmoment kam es im Oktober 2017, als zwei der opulenten Luster von der Decke auf den Boden krachten und dabei zwei Frauen an der Bar verletzten – "Heute" berichtete.

Nach Angaben der Betreiber, der AT Kamp Catering GmbH, liegen die Ursache der Insolvenz in hohen Investitionskosten, Verspätungen beim Umbau und einem Umsatzeinbruch ab Jänner 2018. Das mit allem nur vorstellbaren Luxus ausgestattete Lokal hinterläßt 120 Gläubiger und 61 Arbeitnehmer.

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