Wer in Italien essen geht, sollte die Rechnung genau prüfen: Die Influencerin Carlotta Roncara machte kürzlich eine unangenehme Entdeckung nach einem Restaurantbesuch in Forte dei Marmi in der Toskana.
Auf ihrer bereits bezahlten Rechnung fand sie einen Posten von rund 48 Euro – ausgewiesen als "freiwilliger Beitrag von 10 Prozent". Dabei wurde das Trinkgeld automatisch aufgeschlagen, ohne dass sie vorher gefragt wurde.
Der Fall sorgt für große Empörung, heißt es auf chip.de unter Berufung auf die italienische Zeitung Il Mattino. Denn wer nicht ausdrücklich ablehnt, zahlt automatisch drauf.
Die Italienerin macht ihrem Ärger Luft: "Wenn ich ein Wort sage, das freiwilliger Beitrag heißt, muss er mir angeboten werden." Zudem betonte sie: "Als Kunden haben wir das Recht, genau zu wissen, wofür wir bezahlen."
Der Vorfall hat eine breite Debatte über Transparenz bei Restaurantrechnungen ausgelöst. Experten raten, vor dem Bezahlen immer einen genauen Blick auf die Rechnung zu werfen.
Gut zu wissen: In manchen Ländern wie Japan gilt Trinkgeld sogar als unhöflich, weil guter Service als selbstverständlich angesehen wird. Auch in Skandinavien und südostasiatischen Ländern ist kein zusätzliches Trinkgeld nötig, weil der Service bereits im Preis enthalten ist.
Wer unsicher ist, sollte immer einen Blick auf die Rechnung werfen: Eine bereits ausgewiesene Servicegebühr bedeutet in der Regel, dass kein weiteres Trinkgeld erwartet wird.