Rettungshund Simba trägt beim Schnüffeln jetzt Brille

Nach einer schweren Verletzung gab es für "Simba" wenig Hoffnung auf die Rettung seines Augenlichts, doch der kleine Retriever ist ein Kämpfer.

Eine richtige Brillenschlange ist der herzige "Simba" von der Rettungshundebrigade aus Eggenburg (Horn): Der sechsjährige Retriever hatte sich schwer am Auge verletzt, lange Zeit bangten Tierärzte, die Besitzer und Kollegen der Hundestaffel um das Augenlicht der Spürnase.

Doch "Simba" zeigte sich kämpferisch – eine monatelange Therapie rettete sein Auge und damit auch seinen "Arbeitsplatz".

Verzögerter Lidschluss-Reflex

Seine Berufung Leben zu retten, kann er jetzt weiter ausüben, allerdings mit neuem Einsatz-Equipment: Damit ihm sein verletzungsbedingt verzögerter Lidschlussreflex bei Personensuchen keine Probleme bereitet, trägt er jetzt "Skibrille".

"Was für Rettungshunde in Österreich ungewöhnlich scheint, gehört in anderen Ländern zum alltäglichen Erscheinungsbild von Polizei- und Militärdiensthunden sowie von Rettungshunden der Küstenwache und der Bergrettung", erklärt das Team der Österreichischen Rettungshunde-Brigade Staffel Eggenburg.

Bereits Donnerstagabend durfte "Simba" nach Langzeit-Krankenstand wieder Einsatz-Luft schnüffeln. Eine in Wien vermisste 76-Jährige wurde gesucht.

Go, Simba!



(nit)

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