Rettungsplan: So viel kosten AG-Anteile an der Austria

Die Generali Arena in Wien-Favoriten
Die Generali Arena in Wien-Favoritengepa pictures
Bis Mittwoch hat die Wiener Austria Zeit, der Bundesliga Unterlagen vorzulegen, um die Lizenz für die kommende Saison noch zu erhalten. 

In stundenlangen virtuellen Sitzungen wurden am Freitagabend die Weichen für die Zukunft gestellt. Aufsichtsrat und Verwaltungsrat der "Veilchen" hatten sich zusammengesetzt. Dabei wurde ein Rettungsplan geschmiedet. 

Federführend dabei war Vizepräsident Raimund Harreither, der mit willigen Investoren die "Freunde der Austria" auf die Beine stellte. Diese Investoren sollen nun für die nötigen Bankgarantien sorgen, um die Lizenz doch noch zu erhalten. Schon in der letzten Saison ahtte Harreither mit seinem Unternehmen als Austria-Brustsponsor ausgeholfen. 

Mittlerweile soll nun auch Investor Insignia am gleichen Strang ziehen, drei der sieben Millionen überwiesen haben. Wie der "Kurier" berichtet, hatten die Gremien allerdings erst am Freitag erfahren, dass die georgischen Investoren die zweite Rate erst im August tilgen müssen. Deshalb sei die Zukunft von AG-Vorstand Markus Kraetschmer neuerlich offen. Seinen um ein Jahr verlängerten Vertrag hat bisher nur der 49-Jährige unterschrieben. 

Um weiter Geld in die violetten Kassen zu spülen, bietet die Austria nun AG-Anteile zum Verkauf an, berichtet die "APA". Demnach könnten Interessierte ein Prozent der Anteile an der FK Austria Wien AG zum Preis von 250.000 Euro erwerben. Die dafür nötige Bankgarantie muss bis Dienstag bei der Austria einlangen. Bis 30. Juni 2022 kann die Option dann gezogen werden. 

Eigentlich wäre das ein Schnäppchen. Die potenziellen Investoren müssen allerdings das Risiko des hohen Schuldenbergs tragen. Laut letztjährigem Budget liegen die Verbindlichkeiten bei 78 Millionen Euro. 

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