Marinebiologen fingen vor der Pazifikinsel fünf Tigerhaie für Forschungszwecke. Im Zuge einer Autopsie fanden sie eine Hand in einem der Tiere.
Sie gehört einem 44-jährigen Schotten, der am Samstag beim Baden verschwunden war. Seine Frau identifizierte die Hand anhand des Eheringes.
Der Tourist war alleine in der Lagune bei La Saline ins Wasser gegangen. Als er am Abend noch immer nicht zurück war, alarmierte seine Frau die Polizei.
Von ihm fehlte jede Spur bis zum Fund der Hand. Allerdings ist noch unklar, ob der Mann von Haien attackiert wurde oder zuvor bereits gestorben war und Haie seinen Leichnam fraßen.
Reunion, das zu Frankreich gehört, befindet sich knapp 1.000 Kilometer von der Küste Madagaskars entfernt. Die Insel ist wegen des dortigen Wellengangs bei Surfern beliebt, allerdings gibt es dort immer wieder Probleme mit Haien.
Im Sommer 2013 wurde sogar stellenweise ein Schwimm- und Surfverbot erlassen. Heuer kosteten Haiangriffe bereits zwei Menschen das Leben: Im Jänner starb ein Fischer, nachdem ein Hai eines seiner Beine abgebissen hatte. Im Mai wurde ein Surfer getötet.