Nach der Razzia in Garsten (OÖ) liegt nun der Abschlussbericht vor: Drogen, Hieb- und Stichwaffen und Handys wurden gefunden, drei Häftlinge werden verlegt.
Nach dem Groß-Einsatz im Häfen Garsten sind jetzt die ersten Konsequenzen fix: Drei Häftlinge werden sofort in andere Gefängnisse verlegt. Josef Schmoll vom Justizministerium berichtet: "Zu Mittag zogen wir eine erste Bilanz. Es wurden Hieb- und Stichwaffen sowie einige Handys gefunden. Auch geringe Mengen an Drogen wurden sichergestellt. Drei Insassen werden jetzt verlegt, es können aber noch weitere Häftlinge folgen."
Um 5 Uhr hatten sich 30 Beamte der Einsatzgruppe auf den Weg nach Garsten gemacht ("Heute" berichtete exklusiv). Einige Häftlinge planten eine Revolte und einen Ausbruch.
Die Justiz, die von der Sache Wind bekommen hatte, war schneller, vereitelte die Fluchtpläne und führte am Samstagvormittag in Garsten eine große Razzia durch. Denn: Die Revolte hätte mit einer Massenschläger zwischen Insassen im Hof beginnen sollen. Über 50 Beamte, darunter von der Einsatzgruppe, waren im Einsatz.