Wirtschaft

Reynolds soll Kettenraucher-Witwe 17 Mrd. zahlen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:27

Der US-Zigarettenhersteller R.J. Reynolds Tobacco Company soll nach einem Gerichtsurteil der Witwe eines Kettenrauchers über 23 Milliarden Dollar (17 Mrd. Euro) Schadenersatz zahlen. Es handelt sich um die höchste Summe, die jemals in einem solchen Rechtsstreit von einem Gericht im Bundesstaat Florida zugesprochen worden ist.

soll nach einem Gerichtsurteil der Witwe eines Kettenrauchers über 23 Milliarden Dollar (17 Mrd. Euro) Schadenersatz zahlen. Es handelt sich um die höchste Summe, die jemals in einem solchen Rechtsstreit von einem Gericht im Bundesstaat Florida zugesprochen worden ist.

RJ Reynolds (Camel, Pall Mall, Winston) wird das Urteil anfechten.

Cynthia Robinson hatte den Konzern 2008 verklagt, weil ihr Ehemann Michael Johnson 1996 im Alter von 36 Jahren an Lungenkrebs gestorben war. Ihr Vorwurf lautete, dass der Zigarettenhersteller die Gefahren des Rauchens und die Suchtgefahr seiner Produkte verheimlicht habe.

Johnson begann das Rauchen im Alter von 13 Jahren und konsumierte über einen Zeitraum von 20 Jahren täglich bis zu drei Päckchen Zigaretten.

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