Dramatische Szenen auf Rhodos: Innerhalb weniger Stunden fielen über 200 Liter Regen pro Quadratmeter auf die griechische Ferieninsel. Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse, am Strand von Stegna spülten die Wassermassen gleich vier Autos ins Meer.
Die Behörden haben für die gesamte Insel den Notstand ausgerufen. Schulen blieben geschlossen, Flüge mussten umgeleitet werden. Die Lage bleibt angespannt.
Wie die Bild berichtet, forderten die Unwetter auch ein Todesopfer: Ein 62-jähriger Hotelangestellter kam in den Fluten ums Leben. Sein lebloser Körper wurde nahe Archangelos aufgefunden.
In der gesamten Ägäis toben derzeit Winde mit Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Der griechische Zivilschutz hat für mehrere Regionen höchste Alarmbereitschaft ausgerufen, darunter auch die beliebte Urlaubsinsel Kreta und die Region rund um Athen.
Auch auf anderen Inseln kam es zu Problemen: Auf Skiathos und Skopelos fiel der Strom aus, von den großen Festlandhäfen dürfen keine Fähren mehr auslaufen. Die Behörden raten allen Menschen, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten.