Ri Chang Dui Hua

Bild: Kein Anbieter
Der Film zeichnet ein Bild der sich wandelnden Lebenssituation von Frauen dreier Generationen in Taiwan.

Anu wurde, wie im Taiwan der 1970er-Jahre üblich, früh verheiratet und bekam zwei Kinder. Sie lässt sich scheiden und zieht die Töchter alleine auf. Seitdem hat sie nur noch zu Frauen Beziehungen, die wie sie ihren Lebensunterhalt als Seelenbegleiterinnen bei Beerdigungen verdienen.

Eine ihrer Töchter ist die Filmemacherin Hui-chen Huang. Zweifel an der Bedingungslosigkeit von Mutterliebe macht Huang zum Thema des intimen Porträts.

In langen Einstellungen werden Themen wie Vertrauen, Missbrauch und Mitwisserschaft behandelt, sie münden jedoch fast immer in einer schmerzhaften Sprachlosigkeit. Die Tochter versucht, sich ihrer Mutter in Gesprächen mit deren Geschwistern und Ex-Liebhaberinnen anzunähern.

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