Fussball

Ribéry vermisst in Italien Alaba und die Bayern 

Franck Ribéry spielt seit letztem Sommer erfolgreich für Fiorentina. Trotzdem fehlt dem langjährigen Flügel des FC Bayern München sein alter Klub.
23.07.2020, 13:20

"Sein Fußball ist Poesie", huldigte die italienische "Gazzetta dello Sport" ihm erst vor wenigen Tagen. Seit Franck Ribéry von seiner Knöchelverletzung zurück ist und wieder regelmäßig für die AC Fiorentina spielt, wird der Flügel in der Serie A mit Lob überhäuft.

Er übernimmt im Team eine Leaderrolle, und auch die Fans stärken ihm den Rücken. Trotzdem denkt der 37-jährige Franzose manchmal noch wehmütig an seine Zeit bei Bayern München zurück. "Es fehlen mir so viele Dinge, angefangen mit den Freunden, die ich da habe", sagte er in einem Interview mit der italienischen Sportzeitung.

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Beim deutschen Rekordmeister hatte Ribéry während zwölf Jahren gespielt und den Klub im vergangenen Sommer nach einem emotionalen AbschiedRichtung Florenz verlassen.

Der zweite Vater und die zweite Mutter

"Bayern und München sind mein zweites Zuhause", so Ribéry, der mit dem FCB die Champions League, neun Meistertitel sowie sechs DFB-Pokale gewonnen hat. Auch bei den Deutschen hat man die Legende keineswegs vergessen. Erst vor Kurzem sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge gegenüber "France Football": "Uli (Hoeness, Anm. d. Red.) war wie ein zweiter Vater für ihn und ich wie eine zweite Mutter."

Ribery vermisst in Italien auch seinen Schmähbruder David Alaba. Den Franzosen und den österreichischen Star verbindet eine enge Freundschaft. Die beiden beackerten über Jahre gemeinsam die linke Seite des deutschen Rekordmeisters. In der Kabine vertrieben sie sich gerne die Zeit, indem sie ihren Teamkollegen Streiche spielten.