Richter entschied: U-Haft für Terrorverdächtigen ver...

Bild: Fotolia

Jener Marokkaner der in Verdacht steht einen Anschlag in Salzburg zwischen Weihnachten und Silvester geplant zu haben, bleibt weiter im Gefängnis. Der Richter verlängerte die U-Haft bis zum 4. Februar.

 

Wichtige Entscheidung am Landesgericht in Salzburg: Am 19. Dezember wurde ein 25-jähriger Flüchtling im Asylquartier in Fuschl bei einer Razzia festgenommen. Der Mann steht in Verdacht, einen Terroranschlag in Salzburg zwischen den Weihnachtsfeiertagen geplant zu haben. Seit dem sitzt der Marokkaner in U-Haft.

Am Mittwoch entschied der Richter, der Mann bleibt im Gefängnis: "Bisher wurde als Haftgrund Fluchtgefahr angenommen, da der Beschuldigte einen rechtskräftigen Abschiebebescheid in der Hand hat." Der Verdächtige muss auf jeden Fall in sein Heimatland zurück, er hat eine Familie in Marokko und "keinerlei soziale Integration in Österreich". 

Neben der Flucht- war auch die Tatbegehungsgefahr ein Grund für die Verlängerung der Haft. Bei der Razzia im Dezember wurden drei Handys und ein Laptop des Mannes beschlagnahmt. Die Beamten sind noch dabei das Material auszuwerten. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen