Baustopp

Richter stoppt Trumps Ballsaal-Projekt am Weißen Haus

Ein US-Richter stoppt Trumps Ballsaal-Projekt am Weißen Haus. Es fehle die Zustimmung des Kongresses, so die Begründung des Gerichts.
Newsdesk Heute
31.03.2026, 22:29
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Ein US-Bundesrichter hat einen Baustopp für den von US-Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal beim Weißen Haus verhängt. Laut Richter Richard Leon fehlt Trump für das Projekt die Zustimmung vom Kongress.

In seiner Begründung schrieb Leon am Dienstag in Washington: Trump sei "nicht der Eigentümer" des Weißen Hauses. Damit gab der Richter einer Klage der Nationalen Stiftung für Denkmalpflege recht.

Trump sieht das ganz anders. Auf seinem Onlinedienst Truth Social nannte er die Klage erneut unbegründet. Der Ballsaal werde "ohne Kosten für den Steuerzahler gebaut" und werde "das beste Gebäude seiner Art auf der ganzen Welt sein", schrieb er.

Die Denkmalschützer kritisieren, dass Trump vor Baubeginn weder das Parlament noch andere zuständige Stellen über die Pläne informiert hat.

Im Oktober ließ der Präsident überraschend den gesamten Ostflügel des Weißen Hauses abreißen, um Platz für den neuen Ballsaal zu schaffen. Laut Trump soll der Saal Platz für 1.000 Gäste bieten. Inzwischen gibt der Präsident die Kosten mit 400 Millionen Dollar an – das ist doppelt so viel wie ursprünglich geplant.

Trump will den Ballsaal mit viel Gold, Marmor, Stuck und prunkvollen Lüstern ausstatten. Nach eigenen Angaben hat er dafür großzügige Spenden aus der Privatwirtschaft gesammelt. Zuletzt teilte Trump mit, dass das US-Militär unter dem Ballsaal einen "gewaltigen Komplex" errichte. Unter dem abgerissenen Ostflügel war seit dem Zweiten Weltkrieg ein Regierungsbunker untergebracht.

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