Die beiden tschetschenischen Mädchen hatten den Plan geschmiedet, nach Syrien zu reisen. Die Teenager wollten sich dem Islamischen Staat anschließen, überlegten es sich dann jedoch vor der Abreise noch anders. Die Pläne waren laut "Kleiner Zeitung" aber schon weit fortgeschritten. Eine der Angeklagten war sogar so weit gegangen, sich per Skype mit einem Kämpfer zu verheiraten. Zu einer Abreise kam es allerdings nie.
Laut Gericht bestand trotzdem der Tatbestand des Versucht der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Dafür wurden die beiden auch verurteilt.
Eines der Mädchen bekam 12, das andere 14 Monate, bedingt auf drei Jahre, aufgebrummt. Rechtskräftig sind die Strafen noch nicht, weil weder Verteidigung noch Staatsanwaltschaft bisher ihre Erklärungen abgegeben haben.