Dieser 30-Jährige wollte offenbar nicht erwachsen werden: Ihm gefiel es im Hotel Mama so gut, dass er einfach nicht ausziehen wollte, obwohl die Eltern mehrmals versucht haben, ihn rauszuwerfen.
Michael Rotondo war vor acht Jahren zurück in sein Elternhaus in Camillus (US-Bundesstaat New York) gezogen. Doch irgendwann hatten Mark und Christina genug: Sie baten ihren Sohn zu gehen, es half nichts. Sie setzten ihm schriftlich eine 14-tägige Frist, er ignorierte sie. Sie gaben ihm Tipps, sein Leben auf die Reihe zu bekommen und boten ihm an, bei der Job- und Wohnungssuche zu helfen. Vergeblich.
Am Schluss gaben sie ihm sogar 1.100 US-Dollar (935 Euro) als Startkapital. Doch irgendwann reichte es ihnen und sie wandten sich an den New Yorker Supreme Court um eine Räumungsklage zu erwirken.
"Frechheit
Sogar der Richter versuchte noch, Michael zu überzeugen, endlich auszuziehen beziehungsweise dazu zu bewegen, nochmals mit seinen Eltern zu sprechen. Doch der 30-Jährige verteidigte sich selbst und versuchte zu argumentierten, dass er aufgrund von ähnlichen Präzedenzfällen immerhin noch sechs Monate bleiben dürfe. Richter Donald Greenwood lobte zwar seine juristischen Nachforschungen, nannte diese Forderung jedoch "eine Frechheit".
Also stellte der Richter Michael den Räumungsbefehl aus. Der meldete Berufung an – und ging zurück in sein Zimmer.
(red)